die Welt dreht sich so gern um sich selbst

Dienstag, 30. März 2010

Ich hab die freie Zeit gefunden - Sie war in meiner Hosentasche!


die letzten 3 Tage

kalte Lasagne
(geliebt von Fräulein Nimmersatt)
Vanillepuddingpulver in Milch
(das beim Aufkochen so schön farbig wird)
Babygeschrei und Babyschlaf
(herzzerreißend, herzliebkosend)

ein paar Stunden

erste Sonnenstrahlen
(die mehr wärmen, als sie können dürften)
Familienleben
(das einen weit über 100 Mal rettet)
die Sorgen ausschließen
(damit sie sich nicht heimlich anschleichen)


die nächsten 3 Tage

ein Touristenziel
(Menschenmassen)
hoffen auf geheime Ecken
nur zwei Menschen, die man wirklich kennt
(aber dafür mit Haut und Haaren)
Doppelbett
Müsli essen & den Tag planen
(der Morgen und der Rest gehört uns)
über Neues lachen & Blicke tauschen
(wenn Fremdes verwirrt)

Ich rühre im Pudding mit vollem Eifer und freue mich
auf Amsterdam
(wo hoffentlich vieles überkocht)

Mittwoch, 24. März 2010

"color my life with the chaos of trouble"





Sie ist verliebt in den Rock'n'Roll
Das ist dieser Kerl, der ihr öfters mal in den Arsch tritt, wenn sie sich nicht aufraffen kann an das Leben und den ganzen Rest zu glauben. Er nimmt dann ihr verzweifeltes Gesicht in beide Hände und schaut sie so scharf an, dass ihr die Lippen brennen, wie nach Roter Heißer Chili Schote

Er schreit sie an, damit sie aufwacht, erschreckt sie fast bist zum Herzinfarkt (danach schlägt es endlich wieder schneller) und reißt sie einfach mit in seine Welt, wo dem Klang nach immer Sommer ist und die Gedanken in quadratischen Kreisen tanzen (weil es unvernünftig ist das Unmögliche nicht zu versuchen) und wo Niemand von Ihnen Lust hat anzuhalten, um auf die eigenen Schatten zu warten, denen Sie doch zuvor extra ein Hinkebein getreten haben.
Sie rennen lieber mit den Sonnenseiten um die Wette, einigen sich auf Unentschieden und machen endlose Sieger-Pausen in irgendeinem Universum.
Nach diesem Blick, diesem einen Schrei, bringt er sie nicht zurück.

Sie gehen Hand in Hand
mit Chili, Zimt und Kokos auf den Zungen.

Dienstag, 23. März 2010

So ein Gefühl



Was hat mehr von zarter Melancholie, als um halb sieben früh aus dem Auto heraus, in den strömenden Regen zu steigen, der der erste dieses Jahr ist, der nach Frühling riecht und in Strömen herabfließend, liebevoll die Hauswände streichelt, begleitet von den leisen Klängen Kate Nashs', Lied 11 auf der Cd, die einen schon durch dunkle Nächte hindurch sicher nach Hause gebracht hat. Wie auch heute. Es kommt einem komisch vor zu Bett zu gehen, obwohl der Tag gerade schon beginnt, aber wir lassen uns beruhigen, als er uns verspricht mit den wichtigsten Erignissen auf uns zu warten. So summt er uns, mit Hilfe des Prasseln des Regens und der sanften Melodie der Morgendämmerung,
in den Schlaf.

Samstag, 20. März 2010

verspätetes Neujahr

Neustarts sind aufregend,weil neue Updates installiert werden, alles nen bisschen anders aussieht und mehr drin steckt als vorher:
viel Arbeit, viel Potenzial.
Wie Shakespeare mal gesagt hat: "Bereit sein ist Alles"
Also ich will nicht darauf hinarbeiten irgendwann mal in ferner Zukunft entfernte Pläne umsetzen zu können und meine Zeit jetzt schon von irgendwelchen Gegebenheiten einteilen zu lassen. Die W-Fragen habe ich doch schon in der zweiten Klasse gelernt zu beantworten, also kann ich jetzt auch selbst über sie entscheiden. Und wenn ich dafür vielleicht mal einen Tisch kaputt hauen muss, ist das auch okay (Interessante Methode übrigens um den eigenen Standpunkt deulich zu machen) Aber dann gleich wieder beruhigen und lieber Schöne Dinge machen und erstehen.



Wie zum Beispiel diesen Mr. Sad zu unserer Linken!
Handgenäht mit viel Liebe von meinem kreativen Lieblingskopf. Ein Unikat, das wir "Keyser Soze" genannt haben, obwohl es nicht wie im Film "Die Üblichen Verdächtigen" Angst verbreiten soll, sondern ein zuckersüßes Trostpflaster ist. Die Knuddeloberfläche und die Ultra-Schlappohren haben gutes Potential, um ein Lächeln in kummrige Gesichter zu zaubern.










Und wie man sich sesselt so sitzt man.
Bei diesem wundervollen Zauberstück wie auf Rosen !
Glücklich sind die, die sich wie Mr. Sad an seine eleganten Formen schmiegen dürfen.

Donnerstag, 18. März 2010

Dienstag, 9. März 2010



Ich weiß, dass Träume nicht satt machen -
- aber Sie schmecken nun einmal so unheimlich gut !







Samstag, 6. März 2010

a little less forever together


















Liebe

sollte nicht Gold sein

schwer und glänzend

unberührbar


Liebe

sollte nicht Juwelen gleichen

kühl und angekettet

frostig


Liebe

sollte nicht Rosen ähneln

duftbeschwert und welkend

zu schön um wahr zu sein


Liebe

sollte vielmehr ein Windhauch sein

der kommt und geht

sanft streichelt und berührt

dann umreißt und bewegt

erst warm dann kalt

unvorhersehbar

unsichtbar

nicht greifbar

und

frei

Dienstag, 2. März 2010

so simpel - ist es nicht ?


Meine Intelligenz übersteigt bisweilen meine Kompetenz.
Und meine Präsenz ist gleichauf mit meiner überdenkenswerten Dekadenz.
Die Ambivalenz meiner Handlungsstrukturen findet keine Kohärenz mit meinen Denkmustern.
Konsens ist Nonsens.

Wahllos verstrickt in Netze der subjektiven Realität verschiedener Selbstcharaktisierungen

Bitte nicht aus dem Nest fallen






und im Frühling?







Was wird dann aus uns?

Was wird aus uns im Frühling?

Wenn alles sprießt, nicht mehr nur wir?!

Wenn die Sonne wieder für alle aufgeht und lange scheint, nicht nur auf unsere Gesichter!





Was ist, wenn keine Flocken mehr verzaubern, keine Kälte uns ins Nest zieht?



ist dieser eine Wunsch dann noch stark genug?


Wird es nicht zu heiß und eng mit all dem Krimskrams um uns herum?

Wir sind nicht mehr allein in der Welt!


Es könnte passieren

dass uns das Leben auffrisst

Heute noch.