Alltagsfluchtder graue Alltag legt uns in Ketten,
versucht uns zu zähmen
uns alle bunten Farben zu nehmen
wir sehnen uns nach Buntem, von früh bis spät
weil ein kalter, grauer Wind hier weht
unser Plan: die Wände der Welt mit Farben füllen
muster ziehen nach unserem Willen
wir kreieren uns eine bunte Welt
auch wenn ihre Farbpalette nur Schwarz enthält
dazu müssen wir der Angst einen Tritt verpassen
das Neue mehr lieben und weniger hassen
viel riskieren, auch wenn man durchaus verliert
und anfassen, obwohl die Hand schmutzig wird
dann werden ausgeblasene Kerzen wieder glühen
niemand muss nachts in Verstecke fliehen
das gemeinsame Tragen der vielseitigen Last
versichert dem Lächeln, dass es nicht verblasst
somit könnten wir Barrieren überwinden
statt Grenzen zu setzen, einander verbinden
die Welt und uns ganz neu erfinden
ab jetzt müssen wir uns selbst vertrauen
ein wenig auf die Menschheit bauen
und lernen nicht bloß wegzuschauen
…
Fangen wir doch einfach an uns zu retten
Sprengen wir endlich die engen Ketten
Anstatt später zu denken, was wir gehabt hätten,
wenn ...
…

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