die Welt dreht sich so gern um sich selbst

Montag, 26. Oktober 2009

(Er)schöpfung















am Bett angekommen

wird der Schlaf

so übermächtig,

dass er einen

fortreißen kann


von den Füßen,

die auf den Boden

der Tatsachen stehen

sollten

hin in die

willkürlich

wunderlich

erscheinende Welt,

die ungeahnt viel

von uns enthält


wir fürchten uns

vor dem Strom,

der unkontrolliert fließt

in dem wir untertauchen

ohne dann und wann

Luft zu holen,

in dem wir dennoch

nicht ersticken,

weil wir dort

nicht wirklich

leben


wir werden geträumt


es ist nur für uns,

befreit und klärt auf,

aber wir sehen trüb

unter der Oberfläche,

wo das Wasser

dunkel ist


vielleicht

macht es uns deshalb

so viel Angst



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