die Welt dreht sich so gern um sich selbst

Mittwoch, 30. Juni 2010

über den Sommer


In diesen Tagen ist es so sommerlich warm, dass selbst ich die Bettdecke zurückschlagen muss, um an der schlaftrunkenen Hitze nicht zu ersticken.

Ich bin schläfriger den Tag über und wacher am Abend, die Nacht steckt voller Energie, dann nämlich, wenn die Wärme von der Sonne nicht mehr eingebrannt sondern, erst von der Dämmerung später von der Dunkelheit, kühl aufgetragen wird.

Es ist so als ordne diese Zeit meine Gedanken. Sie glättet und verpackt sie schön in angenehmen Worten, die ebenso Seele und Haut streicheln, wie die Sonnenstrahlen.

Mit jeder hellen Stunde mit jeder längeren Nacht wird es heller und weiter in meinem Blickfeld. Im Sommer habe ich alle Zeit der Welt, die schönen Momente hetzen nicht.

Ich will die Luft in den Armen halten, um ihren Duft für immer einzufangen.

Doch vollständig gelingen tut es mir nie, denn der Sommer will nicht gefangen werden:

Er beschenkt uns und sich selbst lieber mit Freiheit!

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