die Welt dreht sich so gern um sich selbst

Sonntag, 19. Juli 2009

Strandfahrt



Ozean


Dein Salz auf meinen Lippen,
ein vertrauter Kuss,
mit der Lippenspitze taste ich,
stelle fest mit Genuss,
dass das schöne Kribbeln noch weilt

Dein Rauschen flüstert zärtlich,
die richtigen Worte
so schwerelos leicht,
bringt es mich an Orte
die weit weg von allem anderen sind

Deine Oberfläche wirkt beruhigend
sie schützt,
birgt in sich wahre Schätze,
was du alles besitzt
bleibt verführerisch geheimnisvoll unter ihr

Deine Wellen umschließen mich,
heute sanft,
umarmen mich und nehmen
mir die Angst,
mich treiben zu lassen

Deine stürmischen Wogen
fordern heraus,
werfen mich immer wieder zurück
ziehen mich weit hinaus,
so dass ich kämpfen muss

Unser Spiel ist ungebändigt,
so gefällt es mir
wie wir Gegner sind doch mit
zärtlichem Gespür
für unser stürmisches Zusammenspiel

Außer Atem trennen wir uns,
für kurze Zeit,
ich sehne mich schon
bin nicht bereit
zu verlassen

Dein Salz brennt jetzt
auf der Haut
und die Winde sind rau
und schreien laut

Es ist kalt ohne dich.

Keine Kommentare: