

Ozean
Dein Salz auf meinen Lippen,
ein vertrauter Kuss,
mit der Lippenspitze taste ich,
stelle fest mit Genuss,
dass das schöne Kribbeln noch weilt
Dein Rauschen flüstert zärtlich,
die richtigen Worte
so schwerelos leicht,
bringt es mich an Orte
die weit weg von allem anderen sind
Deine Oberfläche wirkt beruhigend
sie schützt,
birgt in sich wahre Schätze,
was du alles besitzt
bleibt verführerisch geheimnisvoll unter ihr
Deine Wellen umschließen mich,
heute sanft,
umarmen mich und nehmen
mir die Angst,
mich treiben zu lassen
Deine stürmischen Wogen
fordern heraus,
werfen mich immer wieder zurück
ziehen mich weit hinaus,
so dass ich kämpfen muss
Unser Spiel ist ungebändigt,
so gefällt es mir
wie wir Gegner sind doch mit
zärtlichem Gespür
für unser stürmisches Zusammenspiel
Außer Atem trennen wir uns,
für kurze Zeit,
ich sehne mich schon
bin nicht bereit
zu verlassen
Dein Salz brennt jetzt
auf der Haut
und die Winde sind rau
und schreien laut
Es ist kalt ohne dich.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen