die Welt dreht sich so gern um sich selbst
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Sonntag, 8. August 2010
Erkenntnis des Sommers



Ich fühl’ mich nicht himmelhochjauzend
bin nicht extrem gut drauf
weder vergöttere ich das Leben
noch stapelt sich das Glück zuhauf
Ich schwebe nicht über den Wolken
sehe nicht alles rosarot
raste nicht aus vor Vergnügen
und lache nicht bis zum Tod
Ich stehe nicht vor dem Spiegel
und betrachte die Freude mit Gier
ergötz’ mich nicht an Endorphinen
oder denke: perfekt ist es hier!
Ich fühl’ mich natürlich und ehrlich
wenn meine Stimme heute lacht
denn normal glücklich kann ich sagen:
Das Lächeln ist selbst gemacht!
Ich lüge mir nicht in die Tasche
muss nicht wahnsinnig übertreiben
ein bisschen muss ich nur wollen
um zufrieden im Leben zu bleiben
Mittwoch, 30. Juni 2010
über den Sommer
In diesen Tagen ist es so sommerlich warm, dass selbst ich die Bettdecke zurückschlagen muss, um an der schlaftrunkenen Hitze nicht zu ersticken.
Ich bin schläfriger den Tag über und wacher am Abend, die Nacht steckt voller Energie, dann nämlich, wenn die Wärme von der Sonne nicht mehr eingebrannt sondern, erst von der Dämmerung später von der Dunkelheit, kühl aufgetragen wird.
Es ist so als ordne diese Zeit meine Gedanken. Sie glättet und verpackt sie schön in angenehmen Worten, die ebenso Seele und Haut streicheln, wie die Sonnenstrahlen.
Mit jeder hellen Stunde mit jeder längeren Nacht wird es heller und weiter in meinem Blickfeld. Im Sommer habe ich alle Zeit der Welt, die schönen Momente hetzen nicht.
Ich will die Luft in den Armen halten, um ihren Duft für immer einzufangen.
Doch vollständig gelingen tut es mir nie, denn der Sommer will nicht gefangen werden:
Er beschenkt uns und sich selbst lieber mit Freiheit!
Mittwoch, 16. Juni 2010
Wörterdurst & Lebenshunger
Dienstag, 1. Juni 2010
gute Nacht
zieh mich an
zieh mich aus
Zeit zurück
noch ein kleines Stück
bis wir wieder lachend
in der Küche sitzen
ein Glas Milch auf dem Tisch
wir nippen an ihm
dann und wann
nacheinander
weil sonst das Glas zerbricht
wir trinken nicht aus
unterbrechen uns mit Fisematenten
das Glas Milch steht ganz allein
halb voll
halb leer
Wir sehen es nicht
sind woanders
aufwärmen können wir es später noch
sie gleich nach dem kochen zu trinken kam uns nicht in den Sinn
denn dann folgt:
trink aus – wir gehen
mindestens ein Stündchen ist aber noch Zeit
wir wärmen gerade alte Geschichten auf
zieh mich an
zieh mich aus
Im Arm schläft’s sich besser als
auf dem Tisch in der Küche
Dienstag, 25. Mai 2010
Dienstag, 18. Mai 2010
Sehnsucht
Ich will doch nur
im Sommerregen
kurze Zeit verweilen
überhaupt nicht eilen
das eigene Zelt aufschlagen
und sich verlieren in den Zeilen
Ich will doch nur
warten…
bis die ersten Tropfen fallen
wie sie prasselnd auf dem Gehweg hallen
die Faust nicht aus Frust
doch aus Leidenschaft ballen
Ich will doch nur
den ersten Blitz
mit dem eigenen Blick erhaschen
vom gefährlichen Leben naschen
wieder und wieder die Augen schließen
damit sie mich aufs Neue überraschen
Ich will doch nur
das Donnergrollen
tief in der Magengrube spüren
das Herz muss springen, der Atem sich rühren
und weit weg am Waldesrand
lass ich mich vom lebendigen Donner
verführen!
Dienstag, 11. Mai 2010
der erste Schritt von tausend

ich will euch bereisen
will dass ihr mir den Weg weist
zu all den Utopien
zu nie gesehenen Lebensweisendie auf Papier vor mir
schon warten
mich einfangen
& in den Bann ziehen
für diese Pläne muss ich
(wohl oder wohler)an Grenzen gehen
aber mit Fantasie und viel Gefühl wird aus Unsinn
auf einmal meine nahe Wirklichkeit
und dann lohnt sich alles
(Zukunft)
in meinem Kopf schon fertig gemalt
& meine Rolle selbst gezeichnet
es ist meine Geschichte !

Mittwoch, 5. Mai 2010
Take it easy

Dienstag, 4. Mai 2010
wir KÖNNEN nach Hause gehen



Stöckelschuhedauerlauf
Klick Klack Klick Klack - 15 Straßen
oft trainierte Frauenzehen
angespannt auf Kopfsteinpflaster
noch 3 Stationen bis zum Bus
der letzte dieser Sommernacht
es ist noch warm an unseren Fußen
kalt das Eis vom Cocktailglas
die große Stadt mal ausgestorben
morgen wird man müde sein
hereinstilettot, aufgepömpst
„Sie fährt auf meine Karte mit“
der Atem high-heeled vom Dauerlauf
im Rhythmus vom allerletzten Lied
die Band war gut
Herz klopft im Beat
bis man sich bettet im fremden Sitz
der ruckelt und bebt mit letzter Kraft
man selbst bewahrt die Eleganz
für den endlich letzten Freund der Nacht
das warme, weiche Bett zuhaus
das die Füße wieder menschlich macht
Freitag, 30. April 2010
Aphorismen der Leichtigkeit
wir brauchen Leichtigkeit in unserem Leben, für’s Schmerzen vergessen und Handicaps überwinden
irgendwann vergisst man, wie leicht es eigentlich ist und wie kompliziert man es sich macht
leicht wie eine Feder fliegt man schneller ans Ziel, weil man sich vom Wind tragen lässt, anstatt gegen ihn anzukämpfen
warum sollte man auch wütend auf das Leben sein? es interessiert sich nicht dafür
wütende Menschen verschwenden Energie mit verkrampften Muskeln und zusammengebissenen Zähnen
Ich nehme den Mund lieber zu voll,
als gar nichts zu probieren
Freitag, 23. April 2010
eine kleine Weile


lieben sich die Beiden?
so richtig innig mit
streiten/
wieder vertragen
in trauter Zweisamkeit?
oder gehen sie nur zusammen ein Stück
bis ihnen jemand Anderes
über den Weg läuft?
für diesen Fall
legen sie sich schon einmal Ausreden zurecht
deswegen wirken sie auch so
angestrengt
mit ihrem Händedrücken
wer gewinnt?
wer hält es am längsten aus ohne loszulassen?
denn der Verlierer steht
alleine da
und muss auf Suche gehen
Dienstag, 20. April 2010
Weil mir gerade danach ist.
Donnerstag, 15. April 2010
Nein, danke. Meine Biographie schreibe ich gerne selbst.

Vielleicht hab ich
schon zu viele Distopien gelesen, über Überwachungsstaaten und ihre Methoden, wie sie Menschen nach und nach ihre Rechte entziehen und sie ihrer Freiheit Stück für Stück berauben, bis diese in ein Überraschungsei passt, aber es machen sich in mir schon Bedenken breit, wenn ich weiß, das Konzerne wie Google unseren eigenen Lebensweg schon vor uns beschreiten. Sie versuchen (und schaffen es zumeist) unser Konsumverhalten zu bestimmen, unsere Urlaubsziele festzulegen, um uns immer genau im Auge zu behalten, damit wir nichts Dummes machen und sie daran noch Geld verdienen. Gruselig !Und da in meinem positiv eingestellten Kopfsalat kein Platz für Freiheitsnehmer und
Gedankenkontrollierer ist, sehe ich mich gezwungen, so gut wie möglich dagegen vorzugehen.Sieht folgendermaßen aus
1) Erstmal die Suchmaschine wechseln. Ixquick.de, eine deutsche Suchmaschine, beruft sich auf Datenschutzgesetze und verkörpert einen vertrauensvolleren Ansprechpartner als andere Anbieter. (Bei meinem ersten Versuch mit Ixquick habe ich mal wieder gemerkt, wie highspeed-verwöhnt ich geworden bin. Natürlich ist Ixquick längst nicht so schnell und vielseitig wie Google und man muss sich schon zusammenreißen, wenn die ersten 3 Treffer nicht genau den eigenen Wünschen entsprechen. Aber mein Gott, früher mussten die Leute erst zum Dorfältesten latschen, dort ne Stunde warten und hoffen, dass er ihr Problem verstand und Lust hatte es zu lösen. Ich vermute auch, dass es oft vorkam, dass er während der Fragestellung verstarb und man sich den nächst Ältesten suchen musste. Dann können wir doch auch mal die Geduld für 6 Sekunden und 3 Klicks mehr aufbringen.)
2) Die zweite Maßnahme gefällt mir fast noch besser. Es heißt: „Veräppel Google“. Ich bin also nicht ganz ehrlich was meine Person, mein Verhalten und meineBedürfnisse angeht. Ich denke mir einfach ein paar Dinge aus, mit denen ich mich so gar nicht identifizieren kann (die aber legal sind) und tippe sie öfters mal bei Google ein. Meine Favoriten bis jetzt waren:

„Fleischfachverkäuferin Ausbildung“
„Wie hacke ich energiesparend Holz?“
„Wildecker Herzbuben Best Of Album“
“Weinreise in den Harz”
“Senioren Computer Kurs”
„Holzschuhtanzschulen“
„Grundkenntnisse Stricken Nähen Häkeln Sticken“
Diese lustige Beschäftigung schult die Kreativität, macht Laune und gibt ein gutes Gefühl, weil man vielleicht nicht mehr wie ein kleiner Fisch gegen die ganz großen Haie antritt, sondern man noch ein kleines, aber lustiges Ass im Ärmel hat
Vielleicht interessiert es Google ja auch gar nicht so sehr, was wir alle so treiben, aber wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt und es euch nicht egal ist, wer über euch bestimmt (jetzt oder irgendwann einmal, wenn Google Regierungschef ist ;-) ) dann liebkost eure Freiheit mit gedankenvollen Aktionen wie diesen !
Danke und Gute Nacht an alle meine Lieblingsleser.
Mittwoch, 14. April 2010
Noch sind alle Meister weich gelandet !
diese Gedanken, die sich liebend gerne einschleichen wollen, wandel ich schnell und heimlich um, damit sie zum neuen Konzept passen! Also folgendes:
- Die Hälfte der Verpflichtungen hat man selbst, aus Nettigkeit, auf sich genommen. Sie erfreuen wahrscheinlich jemanden, den man mag. Oder sie sind auf lange Sicht für einen selbst von Vorteil.
- Ruhige Momente für sich in Ehren, aber das Lachen bahnt sich seinen Weg viel schneller in Gesellschaft zu deinem Gesicht (Allein für sich im Raum lachen ist auch irgendwie freakig).
Ich bin nassgeschwitzt. "Think positive" wird immer so leicht dahergesagt, aber man braucht erstmal stundenlanges Üben, damit der Kopf die Kehrtwendung macht!
Dienstag, 13. April 2010
Die Kunst, Glück und Frohsinn zu horten
„250 g Leben, bitte!“, antworte ich. „Aber gerne.“, sagt die Frau, nimmt ein großes Stück Wurst in die Hand und geht zur Maschine, um sie in Scheiben zu schneiden. Da überlegte ich es mir anders, weil ich so ein mulmiges Gefühl im Bauch bekomme und rufe schnell:
„Lassen sie es doch lieber am Stück, ich nehme dann das ganze Kilo.“Die Frau dreht sich ruckartig zu mir um und starrt mich böse an. Sie pfeffert die Wurst in die Ecke, greift erneut in die Auslage und holte ein gutes Pfund Hackfleisch hervor. Sie klatschte es mir in die Hand und sagte: „Hier, bitte sehr.“Ich will mich beschweren, verstehe nichts und setze zum Reden an, aber da werde ich schon von zwei Sicherheitsleuten im Hot-Dog-Kostüm hinausbegleitet.
Aha. Sehr aufschlussreich ( Irgendwie bereue ich es, diesen Traum aufgeschrieben zu haben.) Dennoch versuche ich mich mal an einer gewagten Deutung, die mir so in den Sinn kommt: Ich habe bis jetzt in den Jahren meiner Geburt kleine Dinge des Lebens „verputzt“, also so etwa 250 g an Möglichkeiten genutzt, die mir entgegen kamen. Nun wird mir aber klar, dass ich viel mehr möchte, weil es einzelne Scheiben nicht so bringen und sie auch nicht wirklich satt machen. Ich werde als gierig und frage nach mehr Fleisch (übersetzt frage ich: „Was hat das Leben noch zu bieten?“) und über diese Dreistigkeit ist die Fleischfachverkäuferin (Sehen wir sie als ein Symbol für das „Schicksal“, nicht für Gott, das wäre nun wirklich blasphemisch) und hackt mein Leben in kleine Stücke.
Hallo? Mein Leben wird zu Hackfleisch verarbeitet! Ich werde um Fleischfachverkäuferinnen die nächsten Tage einen großen Bogen machen und mein Leben in der Tiefkühlabteilung kaufen. Und meine Wurst.Ach, solche Symbolik und Metapherscheiße verwirrt doch nur. In mein Traumtagebuch (Klebezettel mit unleserlicher Schrift auf dem Nachttisch) habe ich folgende Moral eingetragen: Wenn du alles (oder zumindest viel) vom Leben willst, darfst du dich von Störfaktoren nicht zu Hackfleisch machen lassen. Klingt jetzt irgendwie voll leicht. Lass keinen mit der Axt an dich ran und frage Tramper immer, ob sie gar nicht zum Bahnhof sondern dich später in Stücke hacken wollen.
Aber ich nehme grundsätzlich keine Tramper mit. Schon gar nicht welche mit einer Axt.
Übertragen soll die ganze Sache natürlich viel eher bedeuten: Lass dich nicht unterkriegen und bade schon gar nicht im Selbstmitleid (das ist nämlich eine ätzende Säure, die dich dünnhäutig macht und weichspült)
Leichter gesagt als getan. Rumheulen erleichtert und dramatische Szenen machen sowieso viel mehr Laune, wenn man sich richtig schön reinsteigert (Scheiß Hollywoodvorbilder).
Aber ich möchte mein neues Konzept dennoch versuchen:
Wie viel Zeit und Freude gewinne ich, wenn ich jammern, aufregen und Pessimismus sein lasse und wie schwierig ist es das durchzuhalten?
Und wie viel Schmollmund ist für ein Mona Lisa-Lächeln noch angebracht?
(Die strahlt nämlich auch nicht über beide Ohren!)

Samstag, 10. April 2010
Privatkonzert
Eine große, weite Halle
mit Stimme füllen,
ein großes Glas voll Energie in die Menge spritzen
und den Leuten das Gefühl geben,
dass sie nicht umsonst
gekommen sind, sondern im Gegenteil den Augenblick in vollen Zügen genießen können
2 Stunden intimes Glück, Lebenslust
mit jeder Bewegung herausschleudern,
dabei beeindrucken mit einer riesengroßen Leidenschaft,
das kann nicht jeder.
Danke Dafür, Großstadtgeflüster, ich bin euch nun gänzlich verfallen.
Dienstag, 6. April 2010
Amsterdam - Ich mag dich
Wer Amsterdam erfunden hat, der hat doch nen Schuss weg.
Der ist ernsthaft verrückt.
Und ich danke demjenigen dafür, denn ich steh unheimlich auf Verrücktheiten.
Eine ganze Stadt voll mit Kuriositäten lässt mein Herz höher schlagen und bringt mich dazu einiges für sie zu tun.
Zum Beispiel geduldig sein und das Leben entspannter sehen, was mir, als Zappelflippa, immer recht schwer fällt. So hatte ich nicht gedacht, dass ich jemals ohne jeden Plan durch Straßen laufe und (jetzt kommt der Clou) es mich nicht im Geringsten (!) stört weder zu wissen wo ich bin noch wie zum Teufel ich in der Straße mit den 30 thailändischen Schnellrestaurants gelandet bin und ob die Katze, die gerade aus dem britischen Pub kommt nicht eigentlich woanders sein sollte. In Amsterdam kann man nur die Fluten der Eindrücke akzeptieren, ansonsten geht man unter. Unsere Lektionen dazu sahen wie folgt aus:
1) Wenn du nach dem Molsteg fragst (die Straße in dem dein Appartment liegt) versichere dich, dass es keinen Molensteg gibt, der im zwielichten Rotlichtmilieu liegt, zu dem dich alle hinschicken werden, was du erst nach einem sehr, sehr, sehr langen und anstrengenden Fußweg bemerkst.
2) Geh davon aus, dass dich die Bürger von Amsterdam nicht verstehen, wenn du versuchst etwas holländisch auszusprechen. Sie lachen dich an, gucken fragend und warten. Solange sie Spaß daran haben und du es auf einer anderen Sprache versuchst.
3) Parke dein Auto außerhalb der Stadt, ansonsten kann dein Range Rover sich durch bestimmte Einwirkungen leicht in einen Smart verwandeln.
4) Reise am Besten gar nicht mit dem Auto an. Du gefährdest damit pro Minute 4 Fahrradfahrer und 8 andere Autos gefährden dich.
5) Bringe einen Schal mit. Der Westwind ist kalt.
6) Du kannst gleichzeitig holländisch lernen und dein Englisch verbessern, indem du in deinem Appartment während des Ausspannens MTV mit holländischen Untertiteln guckst
7) Du kannst in Amsterdam alles kriegen, wenn du Lust hast es zu suchen und die Geduld hast es zu finden
Fazit
Amsterdam hat sein ganz eigenes Chaos, das man nicht bändigen kann und auch nicht muss, weil das Tohuwabohu ein Wohlfühlgefühl im Bauch auslöst, dass sich so ein bisschen anfühlt wie verliebt sein.
Aber eine kurze Romanze wird vermutlich nicht reichen, weil ich es mit dieser Stadt sehr ernst meine.
Dienstag, 30. März 2010
Ich hab die freie Zeit gefunden - Sie war in meiner Hosentasche!

kalte Lasagne
(geliebt von Fräulein Nimmersatt)
Vanillepuddingpulver in Milch
(das beim Aufkochen so schön farbig wird)
Babygeschrei und Babyschlaf
(herzzerreißend, herzliebkosend)
ein paar Stunden
erste Sonnenstrahlen
(die mehr wärmen, als sie können dürften)
Familienleben
(das einen weit über 100 Mal rettet)

die Sorgen ausschließen
(damit sie sich nicht heimlich anschleichen)
die nächsten 3 Tage
ein Touristenziel
(Menschenmassen)
hoffen auf geheime Ecken
nur zwei Menschen, die man wirklich kennt
(aber dafür mit Haut und Haaren)
Doppelbett
Müsli essen & den Tag planen
(der Morgen und der Rest gehört uns)
über Neues lachen & Blicke tauschen
(wenn Fremdes verwirrt)
Ich rühre im Pudding mit vollem Eifer und freue mich
auf Amsterdam
(wo hoffentlich vieles überkocht)
Mittwoch, 24. März 2010
"color my life with the chaos of trouble"

Das ist dieser Kerl, der ihr öfters mal in den Arsch tritt, wenn sie sich nicht aufraffen kann an das Leben und den ganzen Rest zu glauben. Er nimmt dann ihr verzweifeltes Gesicht in beide Hände und schaut sie so scharf an, dass ihr die Lippen brennen, wie nach Roter Heißer Chili Schote
Er schreit sie an, damit sie aufwacht, erschreckt sie fast bist zum Herzinfarkt (danach schlägt es endlich wieder schneller) und reißt sie einfach mit in seine Welt, wo dem Klang nach immer Sommer ist und die Gedanken in quadratischen Kreisen tanzen (weil es unvernünftig ist das Unmögliche nicht zu versuchen) und wo Niemand von Ihnen Lust hat anzuhalten, um auf die eigenen Schatten zu warten, denen Sie doch zuvor extra ein Hinkebein getreten haben.
Sie rennen lieber mit den Sonnenseiten um die Wette, einigen sich auf Unentschieden und machen endlose Sieger-Pausen in irgendeinem Universum.
Nach diesem Blick, diesem einen Schrei, bringt er sie nicht zurück.
Sie gehen Hand in Handmit Chili, Zimt und Kokos auf den Zungen.
Dienstag, 23. März 2010
So ein Gefühl
Was hat mehr von zarter Melancholie, als um halb sieben früh aus dem Auto heraus, in den strömenden Regen zu steigen, der der erste dieses Jahr ist, der nach Frühling riecht und in Strömen herabfließend, liebevoll die Hauswände streichelt, begleitet von den leisen Klängen Kate Nashs', Lied 11 auf der Cd, die einen schon durch dunkle Nächte hindurch sicher nach Hause gebracht hat. Wie auch heute. Es kommt einem komisch vor zu Bett zu gehen, obwohl der Tag gerade schon beginnt, aber wir lassen uns beruhigen, als er uns verspricht mit den wichtigsten Erignissen auf uns zu warten. So summt er uns, mit Hilfe des Prasseln des Regens und der sanften Melodie der Morgendämmerung,in den Schlaf.

Samstag, 20. März 2010
verspätetes Neujahr
viel Arbeit, viel Potenzial.
Wie Shakespeare mal gesagt hat: "Bereit sein ist Alles"
Also ich will nicht darauf hinarbeiten irgendwann mal in ferner Zukunft entfernte Pläne umsetzen zu können und meine Zeit jetzt schon von irgendwelchen Gegebenheiten einteilen zu lassen. Die W-Fragen habe ich doch schon in der zweiten Klasse gelernt zu beantworten, also kann ich jetzt auch selbst über sie entscheiden. Und wenn ich dafür vielleicht mal einen Tisch kaputt hauen muss, ist das auch okay (Interessante Methode übrigens um den eigenen Standpunkt deulich zu machen) Aber dann gleich wieder beruhigen und lieber Schöne Dinge machen und erstehen.

Handgenäht mit viel Liebe von meinem kreativen Lieblingskopf. Ein Unikat, das wir "Keyser Soze" genannt haben, obwohl es nicht wie im Film "Die Üblichen Verdächtigen" Angst verbreiten soll, sondern ein zuckersüßes Trostpflaster ist. Die Knuddeloberfläche und die Ultra-Schlappohren haben gutes Potential, um ein Lächeln in kummrige Gesichter zu zaubern.

Bei diesem wundervollen Zauberstück wie auf Rosen !
Glücklich sind die, die sich wie Mr. Sad an seine eleganten Formen schmiegen dürfen.















