Vieles gesehen fast alles gehört es langweilt die Welt wenn man sie nicht stört man tippt sie an ein paar mal im Leben vertan und schon drehen sich alle Probleme wie gehabt man hat wieder genug zu tun um am Kampf teilzuhaben der sich Leben nennt wir segeln hinaus, vielleicht um zu fliehen oder um uns zu stellen (wer weiß das schon?) wer kann das wissen, wenn die Welt nur aus Wegläufern besteht aus Menschen, die dem Geschehnissen den Rücken zukehren bevor das Geringste passiert es gelingt nur Wenigen dass ihr Angsthase sich zusammenreißt und ihr Schweinehund nicht beißt
Merke: man verliert an Mut wenn man nicht ins kalte Wasser springt!
Diese eine Begegnung, die wieder alles so macht wie früher Ich bin wieder Ich, bin überrascht, weil ich nicht einmal gemerkt hatte, dass ich mich von mir entfernte Es muss so sein, denn ich merke den Unterschied von kaltzuheiß von reglos zu stürmisch von fremdartig zu genau gekannt - zu so intim - dass ich nicht noch näher kommen muss, um alles zu spüren Alles Vergangenes, was zwischen uns lag, ist jetzt hinter uns viel besser dort aufgehoben, weil wir uns jetzt wieder sehen können, wir sind verändert, so zueinander gedreht! Wir dachten, dass sich zwei Menschen Rücken an Rücken den größten Schutz liefern das Beste für sie ist doch jetzt endlich, im Angesicht, sehn wir das Lächeln, das schon immer da war, nur versteckt So entdecken wir uns neu
Ich bin ein Kosmonaut und Du nicht und wenn ich groß bin kann ich noch besser Wasserski fahren
als derPräsident
Ich mag Bananen mit Schokosauce aber keine Milch im Müsli
Fass mich nicht an, wenn ich wütend bin Ich beruhige mich aber auch nicht, wenn du es sein lässt! Ich tu mal so als ob und das ganz schön oft, gerade weil ich so ziemlich nichts darf zumindest nichts, was ein Löwendompteur oder LKW-Fahrer machen dürfte
Egal was du tust, ich kann es hinterfragen, ebenso was du sagst, denkst oder zurückfragst Erklär mir nicht, dass ich nicht zur Sonne reisen kann Ich kann und Du lügst während ich bloß flunkere und tolle Geschichten erzähle von wahren Helden, wie mir
Tabus sind Fabelwesen, die nicht existieren deswegen kann man sie nicht brechen und darf sie ignorieren nicht umsonst, bin ich so klein, damit ich nicht verdächtigt werde Ich kann die Quietschstimme benutzen, um mehr Kekse zu ergattern Ebenfalls nur zu diesem Zweck singe ich schief und lächele mit nur 4 Zähnen ich verstehe die Welt besser als du kann es aber nicht ausdrücken
Ich bin einGlückspilz - was Geschenke und Streicheleinheiten angeht - - einPechvogel hingegen, wenn es nach 8 Uhr ist -
Ich fühle mich verloren in dieser Welt voll trüber Himmel, die sich in den Gesichtern der blassen Menschen spiegeln. Ich wünsche mir Gewitter, Blitz und Donner, damit die Leute wachgerüttelt werden und nicht nur das Klimpern der Münzen und das Rascheln der Scheine wahrnehmen.
Ich suche Zuflucht in der Dunkelheit, denn sie beherbergt mich vor dem grellen Licht, das so unnatürlich auf alle herabscheint.
Auch auf mich, die keine Gefangene werden will, von einer Welt der Hektik und Kälte.
Ich friere in dieser Menschenmenge. Wenn sie mich immer enger umschließen erzeugen sie statt Nähe bedrückende Enge.
Mit ihren leeren Blicken steinigen sie mich.
Sie tun mir leid, aber mehr noch möchte ich ausbrechen
In meinem Zimmer steht dieses Fass. es ist echt überdimensional groß und stiehlt einiges an Platz. ich muss es beobachten. es zieht meinen Blick an. jeden Moment am Schreibtisch, mit dem Fass im Rücken, kann ich mich nicht konzentrieren. das Schlafen fällt mir schwer und meine Träume sind wirr. in meinem Kopf ist dieser eine Gedanke: was wäre wenn? ich weiß dass der Boden nicht wasserfest ist. mein Blick schweift über der Oberfläche, die noch ruhig und unberührt da liegt. ich seufze, weil ich es kommen sehe:
Ich hatte euch doch weggebracht, an den See, weit draußen, hatte euch ertränkt und zugesehen, wie die letzten Luftbläschen verschwunden sind, war glücklich darüber euch nicht mehr auf den Schultern sitzen zu haben.
So hätte es laufen sollen Aber wenn ich ehrlich bin wart ihr nie weg. Im untersten Winkel in meinem Schrank lagt ihr die ganze Zeit über.
Man fühlt sich vielleicht ausgelaugt und wirft irgendetwas ein.
Man kommt nicht mit dem Leben klar und macht nen Termin.
Beim Therapeuten. Beim Arzt. Beim Lebenstrainer.
Man glaubt weder an den Aufstieg, noch an den Abstieg.
Man ist schon ganz unten.
Unter der Brücke. Unter dem Strich. Unter der Erde.
Viel hilft da nicht.
Man kommt zur Welt und ist rein. Nackt. Unbedeckt.
Und trotzdem schreit man sich die Seele aus dem Leib.
Bekundet man seinen Erfolg oder beschreit man seine Niederlage?
Eine einzelne Person kann nicht so wichtig sein, denkt man, und hält seinen Mund bei den wirklich wichtigen Sachen. Aber bei der Geburt wird geschrieen, obwohl man nichts Großes ausgerichtet hat. Das Leben feiern, nur weil es begonnen hat.
Warum dann nicht feiern, wenn es zu Ende geht?
Wie viel Zeit dazwischen bleibt uns?
Das Leben an zwei Fixpunkten aufgehängt, wie ein Kleidungsstück, das man überwerfen kann. Es scheint klar, wo Anfang und Ende ist. Es ist leicht zu groß oder kneift an einigen Stellen. Und auf einmal stellt man die Anordnung doch in Frage. Es gefällt einem nicht mehr, überwältigt nicht so wie beim Neukauf.
Der Kauf, der ein Geschenk gewesen ist. Oder eine Last, die einem aufgetragen wurde?
Man bedankt sich zunächst, fragt sich jedoch im nächsten Augenblick, wozu die vielen Ärmel sind.
Eine Gebrauchsanleitung wäre nicht schlecht. Wo Anfang und Ende ist müsste darauf doch abgebildet sein. Ansonsten verknotet man das Teil einfach ein paar Mal, bis niemand mehr genau weiß, wo oben und unten, was richtig oder falsch ist. So wie anfangs.
Ganz zu Anfang.
Man schreit drauflos ohne Wahrheit und Lüge auseinander halten zu können,
In der Hoffnung der Zeitpunkt möge schon stimmen.
Traurig, wenn man das Kleidungsstück auf links angezogen hat.
Ist es das Töten oder das Sterben? Führt es ins Licht oder in das Verderben? Stirbst du als Held, im Nachhinein als Feind? Sind wir am Ende alle vereint? Geht es nach unten oder nach oben? Müssen wir vorher Gott geloben den Teufel zu hassen nichts anzufassen was Sünde ist?
Wir stehlen doch alle vom verbotenen Baum nehmen anderen den Lebensraum Wenn uns dadurch mehr zur Verfügung steht haben wir auch eben schnell gen Himmel gefleht Bitten den Satan um noch mehr Geld dass so viel zählt in dieser Welt Kämpfen nicht für Gerechtigkeit geht alles ab von unserer Lebenszeit
eigentlich Woll’n wir nicht wissen wohin es geht, weil wir eigentlich Wissen, wie schlecht es um uns steht.