die Welt dreht sich so gern um sich selbst

Montag, 25. Januar 2010

widerlich künstlich


Man kann alles beschönigen.

Kriege, Abstürze, Stürme

sind

Wettkämpfe, Landungen, laue Lüftchen,

wenn man will.


Solange man selbst Gefallen an allem findet

können Schmerzen als intensive Sinneswahrnehmungen

abgetan werden

man hat auch genug Floskeln in der Tasche

um jegliche Kritik

abzuwehren


„Jaja“

„Naja“

„Ja, aber“


und wenn schon.

wird es dadurch besser?

Ist dieser Schein, der aufrecht erhalten werden soll

nicht bloß eine Tapete,

die man kinderleicht abziehen kann?

unter der das Wirkliche zum Vorschein kommt?


das scheppernde Lachen,

das harte Schulterklopfen

das verkrampfte Miteinander?


Es wirkt nicht echt

Wer macht sich hier was vor?

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