die Welt dreht sich so gern um sich selbst

Montag, 18. Januar 2010

draußen




Ich fühle mich verloren in dieser Welt voll trüber Himmel, die sich in den Gesichtern der blassen Menschen spiegeln. Ich wünsche mir Gewitter, Blitz und Donner, damit die Leute wachgerüttelt werden und nicht nur das Klimpern der Münzen und das Rascheln der Scheine wahrnehmen.
Ich suche Zuflucht in der Dunkelheit, denn sie beherbergt mich vor dem grellen Licht, das so unnatürlich auf alle herabscheint.

Auch auf mich, die keine Gefangene werden will, von einer Welt der Hektik und Kälte.

Ich friere in dieser Menschenmenge. Wenn sie mich immer enger umschließen erzeugen sie statt Nähe bedrückende Enge.

Mit ihren leeren Blicken steinigen sie mich.

Sie tun mir leid, aber mehr noch möchte ich ausbrechen

aus diesem Kreis.



Keine Kommentare: